Auf Messers Schneide

Selbstverletzung als Kompensationsversuch?

Die Selbstverletzung kann bei Jugendlichen ein Versuch sein, emotionale Anspannung zu reduzieren. Wie entsteht selbstverletzendes Verhalten, und wieso verletzten sich Jugendliche? Wie kann Selbstverletzung von einer psychischen Erkrankung unterschieden werden, und wann ist sie ein Anzeichen für eine psychische Erkrankung? Was wollen uns Jugendliche mit dem „Ritzen“ mitteilen? Wie können wir Jugendliche dabei unterstützen, sich nicht mehr zu verletzen? Anhand Ihrer und unserer Fallbeispiele wollen wir gemeinsam Mechanismen und Funktionen von Selbstverletzung verstehen lernen.

Mit Hilfe von Verhaltensanalysen wird sichtbar, weshalb Jugendliche das selbstverletzende Verhalten als Lösungsmöglichkeit wahrnehmen. Erst über dieses Verständnis wird es möglich sein, im zweiten Teil zu trainieren, wie wir mit Jugendlichen über Selbstverletzung sprechen können.

Im letzten Teil des Workshops werden funktionale Bewältigungsstrategien im Umgang mit selbstverletzendem Verhalten besprochen und anhand von Fallbeispielen aufgegriffen. Der Workshop ist interaktiv gestaltet. Das heißt, Rollenspiele und Selbsterfahrungsübungen sollen verständlich und erlebbar machen, was die Jugendlichen und uns im Rahmen der Arbeit mit Selbstverletzung bewegt.

Referenten: Dipl.-Psych. Arne Bürger, Dipl.-Psych. Florian Hammerle
Zielgruppe:
Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Professionen
Termin:
19.4.2012 von 10 bis 17 Uhr
Ort:
Erbacher Hof
Kosten:
110 Euro (inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft)

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