Referentin
Heike Krakau

Termin
11.-12. Juni 2019, 10–17 Uhr

Zielgruppe
Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Professionen

Ort
Erbacher Hof, Mainz

Kosten
240 € (inkl. Mittagessen, Pausengetränke, ohne Unterkunft)

Anmeldung
Füllen Sie bitte das Anmeldeformular (PDF) vollständig aus und senden Sie es uns per Post an:
MädchenHaus Mainz
Heidelbergerfaßgasse 14
55116 Mainz
 
oder per Fax an:
0 61 31 - 4 87 50 66

Grundlagen der Traumapädagogik

Einführung in die pädagogischen Möglichkeiten der Traumabearbeitung

Die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den unterschiedlichen Bereichen der Jugendhilfe und in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen sind zunehmend damit konfrontiert, dass Kinder und Jugendliche, mit denen sie arbeiten oder leben, unter früheren oder noch andauernden traumatischen Erlebnissen leiden. Meist entwickeln die Mädchen und Jungen Verhaltensweisen, die ihrem Überleben dienen und ihnen gleichzeitig das Leben mit Gleichaltrigen oder Erwachsenen und die Teilhabe an Bildungsangeboten erschweren.

Die Traumapädagogik sieht den pädagogischen Alltag als Chance die Mädchen und Jungen zu begleiten, ihnen korrigierende Erfahrungen anzubieten und sie bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse zu unterstützen.

Das Seminar soll dazu beitragen die Verhaltensauffälligkeiten der Kinder und Jugendlichen einzuordnen und zu verstehen. Die grundlegenden Erkenntnisse der Psychotraumatologie werden vermittelt und pädagogische und gleichermaßen traumasensible Handlungsmöglichkeiten vorgestellt und erarbeitet, die zur Stabilisierung
der Mädchen und Jungen und zu ihrer Selbstbemächtigung beitragen. Die Erfahrungen der TeilnehmerInnen werden im Rahmen von Fallarbeit miteinbezogen, ebenso wie die Möglichkeiten der Selbstfürsorge.

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