Referent
Martin Wejbera

Zielgruppe
Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Fachgebiete

Termin
11. Mai 2021, 10 – 17 Uhr

Onlineveranstaltung
Die Einladung zur zoom Konferenz geht Ihnen ca. 10 Tage vor der Veranstaltung zu. Ca. 30 Minuten vor Beginn ist der zoom Raum online und eine Mitarbeiterin untersützt sie, falls Sie technische Fragen haben.

Kosten
130 Euro

Rund um die Uhr online

Wann ist Medienkonsum im Kindes- und Jugendalter problematisch?

Technologischer Fortschritt führt zu großen Unterschieden zwischen den Generationen, was die Mediennutzung angeht. Sogenannte „digital natives“ pflegen einen anderen Umgang mit Online-Angeboten als „digital immigrants“. Gleichzeitig sind Kinder und Jugendliche besonders vulnerabel hinsichtlich der Entwicklung von Suchterkrankungen. Dies erschwert es Eltern und Erziehenden oft, das Online-Verhalten von diesen einzuordnen und zwischen „normalem“ und problematischem oder gar pathologischem Konsum zu unterscheiden. Daraus resultiert eine Unsicherheit, wie adäquate Regeln und Konsequenzen bei intensivem Online-Verhalten aussehen sollten.

Der Workshop behandelt die (theoretische) Abgrenzung problematischen Online-Konsums, indem Entstehung und Diagnostik von Internetsucht erläutert werden. Aktuelle Forschungsbefunde u. a. zur Auftrittshäufigkeit sollen verdeutlichen, dass unter Experten bisher kein endgültiger Konsens bei der Einordnung des Phänomens besteht. Erkennungsmerkmale und diagnostische Kriterien werden anhand von Fallbeispielen erarbeitet, wobei Herausforderungen in der praktischen Anwendung greifbar werden.

Einen wesentlichen Anteil nehmen dann Beratungs- und Therapieansätze ein, gleichermaßen für Betroffene und Angehörige. Aktuelle Entwicklungen von Online-Angeboten (v. a. Computerspiele und Apps) sowie die wirtschaftlichen Hintergründe der Gestaltung regen zur Diskussion über das aktuelle und künftige Suchtgefährdungspotential dieser Anwendungen an.

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