Referent
Florian Hammerle

Zielgruppe
Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Fachgebiete

Termin
10. Mai 2022, 10 – 17 Uhr

Ort / Präsenzveranstaltung
Erbacher Hof
Grebenstraße 24–26
55116 Mainz
Rezeption: 00 49 (0)61 31 / 2 57-0
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Kosten
130 Euro

Depressionen im Kindes- und Jugendalter

Erscheinungsbild, Hintergründe und praxisbezogene Handlungsmöglichkeiten

Depressive Störungen im Kindesalter sind mit einer Häufigkeit von 1,1 % selten (Vasileva et al. 2021), während die Raten im Jugendalter mit 4–5 % (Maughan et al. 2013) Erwachsenen entsprechen. Insbesondere bei Kindern und auch bei Jugendlichen können sichtbare Symptome nicht nur mit Traurigkeit, Freudlosigkeit und Rückzug vorhanden sein, sondern auch aggressives oder selbstverletzendes Verhalten beinhalten.

Depressive Störungen gehen häufig mit erheblichen Funktionseinschränkungen und Leidensdruck einher, beeinflussen die Schul-, Ausbildungs- und/oder Arbeitsfähigkeit negativ und können mit weiteren psychischen Störungen assoziiert sein (Hoffmann et al., 2012).

Im Rahmen des Workshops werden mit Fallbeispielen und Videos Kriterien und Erscheinungsbilder depressiver Störungen erarbeitet und mit Diagnosesystemen wie ICD-10/11 und DSM-5 abgeglichen. In einem zweiten Block werden Entstehungsbedingungen und Hintergründe interaktiv erarbeitet.

Ein wesentlicher Anteil des Workshops ist die praxisnahe Entwicklung und Vertiefung von Handlungsmöglichkeiten: um eine maximale Anschlussfähigkeit an den Alltag zu gewährleisten, knüpft der Workshop direkt an Arbeitserfahrungen und Fallbeispiele der Teilnehmenden an. Hierbei werden theoriebasierte Strategien sowohl für den Motivationsbereich als auch Veränderungsmöglichkeiten vermittelt und in Rollenspielen und Übungen vertieft.

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