Referentin
Dr. Stefanie Kirchhart

Zielgruppe
Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Professionen

Termin
08. Mai 2020, 9 – 16 Uhr

Ort
Erbacher Hof, Mainz

Kosten
130 Euro (inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft)

Anmeldung
Füllen Sie bitte das Anmeldeformular (PDF) vollständig aus und senden Sie es uns per Post an:
MädchenHaus Mainz
Heidelbergerfaßgasse 14
55116 Mainz
 
oder per Fax an:
0 61 31 - 4 87 50 66

Drama, Drama oder Supertyp?

Einblick in die histrionische und die narzisstische Persönlichkeitsstörung

In der Entwicklung des individuellen Persönlichkeitsstils gibt es durch unterschiedliche Einflüsse manchmal solche extremen Ausprägungen, dass wir von einer Störungsentwicklung sprechen. Im Seminar focussieren wir insbesondere die histrionische und narzisstische Persönlichkeitsentwicklung(sstörung). Histrionische Persönlichkeitsstörungen erzeugen häufig ein großes Drama, erzählen wilde Lügengeschichten und suchen verzweifelt nach Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Mit ihrem Verhalten scheinen sie das Gegenteil des Gewünschten zu erreichen. Narzisstisch veranlagte Menschen hingegen erklären uns, dass alles cool ist und sie am besten wissen, wie es richtig ist. Sie werten uns und andere ab, greifen vielleicht sogar aggressiv an und hindern sich durch ihre Handlungsmechanismen selbst an einer (weiteren) schulischen oder beruflichen Bildung.

Wie können wir diese sich entwickelnden Persönlichkeiten so unterstützen, dass sie sich gesund entwickeln und ein Lebenskonzept entwickeln, welches für sie gut und gleichzeitig kompatibel mit ihrer Umwelt ist?

Welche Schemata sind bei den betroffenen Jugendlichen für ihr Handeln aktiviert und welche Motive liegen zugrunde? Welche Beziehungstests finden in der Arbeit statt? Welche Not steckt hinter einem Verhalten, welches Bedürfnis soll befriedigt werden und gelingt dies mit der gezeigten Verhaltensweise?

Aus dem Verständnis für die aktivierten Schemata im Sinne eines klärungsorientierten Verstehens entwickeln wir Handlungsoptionen für eine unterstützende Arbeit. Wir arbeiten daran, schädigende Interaktionsmuster und Verhaltensweisen aufzudecken und langsam durch erfolgreiche Interaktionen zu ersetzen. Ziel ist es, Mädchen und Jungen Möglichkeiten aufzuzeigen, ihre Bedürfnisse nach Zuwendung, Interaktion und Selbstwertstärkung erfolgreich zu befriedigen.

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