Referent
Florian Hammerle

Zielgruppe
Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Fachgebiete

Termin
9. Juni 2020, 10 – 17 Uhr

Ort
Erbacher Hof, Mainz

Kosten
130 € (inkl. Mittagessen, Pausengetränke, ohne Unterkunft)

Anmeldung
Füllen Sie bitte das Anmeldeformular (PDF) vollständig aus und senden Sie es uns per Post an:
MädchenHaus Mainz
Heidelbergerfaßgasse 14
55116 Mainz
 
oder per Fax an:
0 61 31 - 4 87 50 66

„Wer arbeitet?“

Schwierige Gesprächssituationen zwischen Empathie und Commitment zur Veränderung

In der Arbeit mit Klientinnen können viele herausfordernde Gesprächssituationen entstehen. Wie auf einer Wippe mit zwei Personen kommt es immer wieder zu Ungleichgewichten, die die Zusammenarbeit beeinträchtigen. Die Verhaltensweisen sind dabei vielfältig: Klientinnen werden „geschickt“, weisen initial wenig Motivation auf, Gesprächsangebote anzunehmen und reagieren ausweichend oder weitschweifig. Dies kann dazu führen, dass es schwer fällt, empathisch und geduldig zu bleiben, ohne Veränderungen zu forcieren.

Der Workshop setzt direkt an schwierigen Gesprächssituationen aus dem Alltag der Teilnehmerinnen an und zielt neben der Vermittlung von Gesprächsführungsstrategien auf die konkrete Übung alternativer Handlungsmöglichkeiten ab.

Ziele

  • Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung für eine balancierte Gesprächsführung
  • Arbeit an konkreten Fallbeispielen der Teilnehmerinnen
  • Erlernen und praxisbezogenes Üben von Gesprächsführung in schwierigen Situationen

Der Workshop ist maximal interaktiv gestaltet und beinhaltet kurze Frontalunterrichtselemente mit Videosequenzen, Kleingruppenarbeiten mit eigener Auseinandersetzung sowie umfangreiche Rollenspiele. Mit Integration von Elementen der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) steht zu Beginn die Auseinandersetzung und Entwicklung einer eigenen Haltung im Spannungsfeld zwischen Empathie/Wertschätzung und dem Aufbau von Veränderungsmotivation/Commitment im Vordergrund. Ausgehend von Fallbeispielen der Teilnehmerinnen werden Zielhierarchien für Gespräche erarbeitet, mit konkreten Gesprächsführungstechniken aus der DBT „unterfüttert“ und in Rollenspielen mit dem Referenten sowie eigenen Rollenspielen der Teilnehmerinnen praktisch erfahrbar.

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